Bosch Building Technologies · EffiLink

Einen auslaufenden Netzstandard durch ein sicheres Remote-Service-Fundament ersetzen

Mit der Abschaltung von ISDN brauchte Bosch mehr als einen technischen Ersatz. Gefordert war ein sicherer, operativ nutzbarer Weg, Servicetechniker mit sicherheitskritischen Anlagen an Kundenstandorten zu verbinden.

EVIDENCE PLATE / 01BELEGTER MECHANISMUS
01Kundenanlageinitiiert
02Outbound-TunnelTLS / CERT
03Servicefall-Gateexplizit freigegeben
04Technikerzeitlich begrenzt
OUTBOUND ONLYCERTIFICATEFAIL CLOSED
JCIM / INDUSTRIAL SYSTEM EVIDENCEREF 01–A
01Kontrolliert ausgehend
02Zertifikatsbasiert
03Fail closed
01

Die Herausforderung

  • Das bisherige Fernzugriffsmodell basierte auf ISDN und ließ sich nicht einfach in eine IP-Umgebung übertragen.
  • Die Systeme waren sicherheitskritisch. Direkter eingehender Zugriff, unkontrollierte parallele Sitzungen und statische Zugangsdaten waren nicht vertretbar.
  • Frühere interne Ansätze hatten Anforderungen und Teilideen hervorgebracht, aber kein funktionierendes End-to-End-Service-Modell.
02

Was JCIM getan hat

  1. 01

    JCIM strukturierte die Initiative neu: im Mittelpunkt stand ein funktionierender erster Beweis statt eines weiteren Anforderungszyklus.

  2. 02

    JCIM entwarf die gesamte Verbindungsarchitektur so, dass das kundenseitige System die sichere Verbindung initiierte und der Zugriff nur in einem gültigen Servicekontext freigeschaltet wurde.

  3. 03

    JCIM integrierte die Plattform in die vorhandene Support- und Workforce-Management-Umgebung. Dadurch bestimmte der umgebende Geschäftsprozess, wer was wann tun durfte.

  4. 04

    JCIM trug die Verantwortung für Implementierungsarchitektur und Delivery-Richtung; Bosch stellte die physischen Hardware-Komponenten bereit.

  5. 05

    Das Sicherheitsmodell verband kontrollierte ausgehende Konnektivität, zertifikatsbasierte Authentifizierung, explizite Sitzungsfreigabe und Fail-closed-Verhalten.

03

Verantwortungsgrenze

JCIM

JCIM führte

  • Verbindungs- und Sicherheitsarchitektur
  • Integration des Supportprozesses
  • Implementierungs- und Delivery-Richtung

BOSCH / PARTNERS

Bosch / Partner brachten ein

  • Physische Hardware-Komponenten
  • Operativer Servicekontext
  • Produkt- und Feldexpertise
04

Was sich verändert hat

01

Innerhalb weniger Monate entstand ein funktionierendes erstes Release.

02

Remote-Inbetriebnahme, Diagnose und Wartung wurden operativ möglich, ohne Anlagen einem unkontrollierten Zugriff auszusetzen.

03

Der erste Beweis schuf das technische und organisatorische Fundament für den späteren EffiLink-Rollout und die Erweiterung des Service.

05

Human Logic

Die entscheidende Bedingung für Akzeptanz war Kontrolle. Service-, IT- und Security-Teams mussten nicht ‘der Cloud vertrauen’. Sie brauchten ein System, in dem Zugriff nur innerhalb eines gültigen Servicefalls bestand und sofort unterbrochen werden konnte.
06

Was dieser Case belegt

Der Case zeigt das JCIM-Kernmuster: eine komplexe industrielle Transformation auf den kleinsten realen Beweis reduzieren und anschließend Technologie, Sicherheit und Betriebsprozess so verbinden, dass daraus ein Service werden kann.

NEXT PROOF

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