Bosch · ECU-Softwarekonfigurationsplattform

Kunden-Self-Service ermöglichen, ohne geschütztes ECU-Know-how offenzulegen

Individuelle ECU-Änderungen durchliefen E-Mail, Angebot, Ressourcenplanung, Entwicklung, Test und Patch-Auslieferung. Gleichzeitig musste jeder Beteiligte Quellcode, Compiler-Umgebungen und proprietäres Engineering-Wissen schützen.

EVIDENCE PLATE / 06BELEGTER MECHANISMUS
USERKunden-Workspacefreigegebene Aktionen
KONTROLLIERBARE GLASSCHEIBE
Rechte folgen dem Workflow
PROTECTEDTools · Compiler · IPnicht offengelegt
JCIM / INDUSTRIAL SYSTEM EVIDENCEREF 06–A
01Innerhalb eines Tages
02Geschütztes IP
03Gesteuerter Self-Service
01

Die Herausforderung

  • Eine Kundenanfrage brauchte Wochen oder länger, um die vollständige Organisationskette zu durchlaufen.
  • Kunden hatten wenig Transparenz über Timing und Qualität, während Vertrieb, Engineering und kaufmännische Administration beteiligt sein mussten.
  • Mehrere Parteien mussten an einem Softwareartefakt zusammenarbeiten, ohne mehr geistiges Eigentum als notwendig offenzulegen.
02

Was JCIM getan hat

  1. 01

    JCIM entwarf einen kontrollierten gemeinsamen Projektraum, in dem Nutzer freigegebene Arbeiten durchführen konnten, ohne unbeschränkten Zugriff auf die zugrunde liegenden Umgebungen zu erhalten.

  2. 02

    JCIM bettete vorhandene Konfigurationssoftware und Compiler-Werkzeuge in einen gesteuerten Workflow ein, statt funktionierende Tools zu ersetzen.

  3. 03

    Die Zugriffsschicht verhielt sich wie eine kontrollierbare Glasscheibe: Nutzer konnten mit dem Prozess interagieren, während die Plattform entschied, welche Aktionen geschützte Systeme erreichen durften.

  4. 04

    JCIM verwendete bestehenden Geschäftskontext und Perimeterkontrollen weiter, sodass Rechte dem genehmigten Workflow folgten, statt eine zweite, losgelöste Autorisierungswelt zu schaffen.

  5. 05

    JCIM betrieb und unterstützte die Plattform und investierte intensiv in das Onboarding externer Nutzer, damit Self-Service kontrolliert und wiederholbar blieb.

03

Verantwortungsgrenze

JCIM

JCIM führte

  • Architektur des kontrollierten Projektraums
  • Workflow- und Zugriffsgovernance
  • Plattformbetrieb, Support und Onboarding

BOSCH / PARTNERS

Bosch / Partner brachten ein

  • Spezialwerkzeuge und geschütztes Know-how
  • Freigegebener Geschäftskontext
  • Konfigurations- und Compiler-Umgebungen
04

Was sich verändert hat

01

Ausgewählte Feature-Änderungen wandelten sich von wochenlanger organisatorischer Koordination zu einem kontrollierten Workflow, der innerhalb eines Tages abgeschlossen werden konnte.

02

Kunden konnten freigegebene Änderungen direkt anstoßen und voranbringen, statt jede Anfrage mit E-Mail und Angebotszyklus zu beginnen.

03

Die Plattform unterstützte die Zusammenarbeit von Parteien, die miteinander arbeiten mussten, einander aber weder vollständigen Quellcode noch komplette Engineering-Umgebungen offenlegen konnten.

05

Human Logic

Die Lösung verlangte von den Parteien nicht, einander stärker zu vertrauen. Sie ermöglichte Zusammenarbeit unter der Annahme, dass Vertrauen begrenzt bleibt. Jeder Beteiligte erhielt genug Zugriff, um die Aufgabe zu erledigen — aber nicht genug, um das geschützte Wissen der anderen zu gefährden.
06

Was dieser Case belegt

Der Case zeigt, wie JCIM kundenspezifische Engineering-Arbeit in einen gesteuerten Service überführt: Spezialwerkzeuge bewahren, organisatorischen Aufwand entfernen und den wiederholbaren Pfad sichtbar und kontrollierbar machen.

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